Druckdaten-Hinweise / FAQ
Vorwort
Immer mehr Menschen in Deutschland vertrauen uns Ihre Druckdateien an. Natürlich sind nicht alle Kunden gleich fachkundig was die professionelle Druckdatenerstellung betrifft.Um technische Dateifehler aufzuspüren bevor Ihr Auftrag gedruckt wurde raten wir daher grundsätzlich zur optionalen "Qualitätskontrolle".
Nachfolgend haben wir einige grundsätzliche technische Vorgaben für Ihre Druckdatei zusammen gefasst. Beachten Sie zusätzlich immer auch die speziellen Angaben, welche bei der Artikelwahl gemacht werden. So kann z.B. der Anschnitt aus technischen Gründen variieren. (z.B. bei Hissflaggen etc.)
Natürlich können auch wir die Satzarbeiten für Sie übernehmen ==> lesen Sie hierzu insbesondere den letzten Absatz "Neusatz, Satzänderung, Dateianpassung".
Dateiformat
Beschnitt
Anschnitt 3*mm! Erstellen Sie eine Druckdatei in der Größe des beim Produkt angegebenen Datenformats. Denn bei der Formatanlage muss ein Beschnitt von 3* mm an jedem Rand berücksichtigt werden. *Die Beschnittzugabe wird in der Artikelbeschreibung angegeben und kann bei bestimmten Artikeln technisch bedingt auch größer sein. (z.B. Hissflaggen) Alle randabfallenden Objekte müssen, um unschöne Blitzer zu vermeiden, bis in den Beschnitt hinausgezogen sein. In der Weiterverarbeitung wird der Beschnitt von 3 mm entfernt und das Endformat ausgegeben. Es wird nicht standardmäßig geprüft ob Sie den korrekten Beschnitt berücksichtigt haben.
Bedenken Sie, dass Reklamationen, die aufgrund Ihrer Dateien zu unerwarteten Druckergebnissen geführt haben nicht anerkannt werden können. Beachten Sie auch, dass es zu Terminverzögerungen kommen kann, wenn Dateien nicht den Vorgaben entsprechen. Sollten Ihnen Qualitätsmindernde Mängel bei Ihrer Datei bekannt sein und sie nehmen diese bewusst in kauf so teilen Sie uns dies bitte im Feld "Bemerkungen" mit. So wird vermieden, dass ein aufmerksamer Mitarbeiter Ihre Datei zunächst bei Ihnen bemängelt und somit sich der Liefertermin nach hinten schiebt. Bei Unsicherheiten wählen Sie unbedingt die optionale Qualitätskontrolle hinzu! Nur dann wird Ihre Datei garantiert geprüft!
Druckbogenformat
Neben den unter"Beschnitt" beschriebene Beschnittzugaben denken Sie unbedingt daran die korrekte Größe anzulegen. Standardmäßig werden Ihre Dateien automatisiert für den Druck vorbereitet. Insbesondere wenn das Seitenverhältnis nicht stimmt oder Hoch- und Querformat verwechselt wurden kann dies zu unerwünschten Bildausschnitten, unbedruckten Bildrändern, verzerrten Bildern oder unerwünschter Ausrichtung kommen. Auch führt das Vergrößern von Bildern technisch bedingt zu einer Verringerung der Auflösung. Dies kann bei für die Endgröße zu geringer Auflösung zu verpixelten bis hin zu unlesbaren Drucken führen. Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch den Punkt "Auflösung".g"
Bedenken Sie, dass Reklamationen, die aufgrund Ihrer Dateien zu unerwarteten Druckergebnissen geführt haben nicht anerkannt werden können. Beachten Sie auch, dass es zu Terminverzögerungen kommen kann, wenn Dateien nicht den Vorgaben entsprechen. Sollten Ihnen Qualitätsmindernde Mängel bei Ihrer Datei bekannt sein und sie nehmen diese bewusst in kauf so teilen Sie uns dies bitte im Feld "Bemerkungen" mit. So wird vermieden, dass ein aufmerksamer Mitarbeiter Ihre Datei zunächst bei Ihnen bemängelt und somit sich der Liefertermin nach hinten schiebt. Bei Unsicherheiten wählen Sie unbedingt die optionale Qualitätskontrolle hinzu! Nur dann wird Ihre Datei garantiert geprüft!
Auflösung
Die Auflösung von Pixelbildern wird auch dpi (dots per inch) genannt; das bedeutet die Anzahl der Punkte pro Fläche. Je höher die Ursprungsauflösung des Bildes ist, umso klarer wird das spätere Druckbild.
Wir empfehlen Ihnen eine Auflösung von mindestens 300 dpi bei Pixelbildern, um ein optimales Druckergebnis zu gewährleisten.
Hierbei muss man allerdings darauf achten, mit welchem Format man arbeitet. Bei Plakaten oder Formaten, welche größer als DIN A2 sind, sollte man – um eine große Datenmenge zu vermeiden – eine Auflösung von ca. 150 dpi verwenden. (Abhängig vom Verwendungszweck!)
Strichbilder (z.B. Texte mit einer niedrigen Schriftgröße und Zeichnungen) sollten mit einer Auflösung von min.1200 dpi angelegt werden, um den „Sägezahneffekt“ zu vermeiden. Dieser entsteht, weil Strichbilder im Gegensatz zu Abbildungen mit fließenden Übergängen harte Farbkanten und hohe Kontraste erzeugen.
ACHTUNG: Sollten Sie Pixelbilder in Ihren Daten platzieren, achten Sie darauf, dass diese schon von vorneherein in der richtigen Größe angelegt sind, da ein Skalieren (Größer ziehen) der Bilder zu einer Verschlechterung der Qualität führt. Leider kann man die Ursprungsauflösung der Bilder nicht verbessern und das Skalieren würde die vorhandenen Pixel nur auf einem größeren Format verteilen. Sie würden mit diesem "Trick" die optionale Qualitätskontrolle "überlisten" aber kein hochwertiges Druckprodukt erhalten. Standardmäßig wird die Auflösung Ihrer gelieferten Daten nicht geprüft! Bedenken Sie, dass Reklamationen, die aufgrund Ihrer Dateien zu unerwarteten Druckergebnissen geführt haben nicht anerkannt werden können. Beachten Sie auch, dass es zu Terminverzögerungen kommen kann, wenn Dateien nicht den Vorgaben entsprechen. Sollten Ihnen Qualitätsmindernde Mängel bei Ihrer Datei bekannt sein und sie nehmen diese bewusst in kauf so teilen Sie uns dies bitte im Feld "Bemerkungen" mit. So wird vermieden, dass ein aufmerksamer Mitarbeiter Ihre Datei zunächst bei Ihnen bemängelt und somit sich der Liefertermin nach hinten schiebt. Bei Unsicherheiten wählen Sie unbedingt die optionale Qualitätskontrolle hinzu! Nur dann wird Ihre Datei garantiert geprüft!
Farbraum (RGB,CMYK)
RGB-Farben sind Primärfarben bei der additiven Farbmischung. Additive Farben werden mit Licht gemischt und werden beispielsweise bei Fernsehmonitoren oder Digitalkameras verwendet. Wenn man alle RGB-Farben miteinander mischt, erhält man ein Weiß. Deshalb wird die Farbmischung „Additiv“ genannt. Man fügt Farben hinzu. Für den Druck sollten die Daten allerdings in CMYK angelegt sein, da man bekanntlich Licht nicht physikalisch mischen kann. Der CMYK-Farbraum ist eine subtraktive Farbmischung. Anders als bei dem RGB-Farbraum werden hier alle Farben abgezogen, um ein Weiß zu erhalten. Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz sind die Primärfarben der subtraktiven Farbmischung. Für jede dieser 4 Farben wird eine Druckplatte erstellt. Spätestens beim sogenannten RIP (Raster Image Processing) vor der Belichtung der Druckplatten werden alle RGB-Abbildungen in CMYK umgewandelt. Dies führt zu einem Problem, denn der RGB-Farbraum umfasst eine größere Zahl an darstellbaren Farben, als der CMYK-Farbraum. Sind Abbildungen nicht in CMYK angelegt, kommt es unter Umständen zu Farbverschiebungen und Farbverfälschungen.
Bedenken Sie, dass Reklamationen, die aufgrund Ihrer Dateien zu unerwarteten Druckergebnissen geführt haben nicht anerkannt werden können. Beachten Sie auch, dass es zu Terminverzögerungen kommen kann, wenn Dateien nicht den Vorgaben entsprechen. Sollten Ihnen Qualitätsmindernde Mängel bei Ihrer Datei bekannt sein und sie nehmen diese bewusst in kauf so teilen Sie uns dies bitte im Feld "Bemerkungen" mit. So wird vermieden, dass ein aufmerksamer Mitarbeiter Ihre Datei zunächst bei Ihnen bemängelt und somit sich der Liefertermin nach hinten schiebt. Bei Unsicherheiten wählen Sie unbedingt die optionale Qualitätskontrolle hinzu! Nur dann wird Ihre Datei garantiert geprüft!
Farbauftrag
Programme
Um druckfähige Daten anzulegen, benötigen Sie entsprechende Programme. Dateien aus WORD, EXCEL oder PowerPoint erzeugen keine druckfertigen Dateien. Durch Zusatzprogramme können zwar PDFs erzeugt werden. Die Erfahrung zeigt aber dass oft die Auflösung und der Farbraum (s.o. Stichwort RGB-Farben) nicht optimal sind. Sollte Ihnen die Erfahrung und das Fachwissen fehlen so prüfen Sie vor dem Datenversand sehr genau, ob Ihre so erzeugte Datei Ihren Qualitätsanforderungen entspricht, da Reklamationen die aufgrund Ihrer mangelhafter Dateien hervorgerufen wurden nicht berücksichtigt werden können. Ebenso ist der Expertenservice, welchen wir optional anbieten anzuraten.
Folgende Übersicht zeigt Ihnen die gängigen Layoutprogramme:
Programm Erklärung
Adobe Illustrator ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm. Hierbei lassen sich Objekte erstellen, welche Vektorgrafiken sind. Vektorgrafiken definieren sich durch geometrische Eigenschaften wie Radius und Mittelpunkt. Somit lassen diese sich exakt berechnen und frei skalieren (kleiner oder größer ziehen) ohne Qualitätsverluste.
Adobe InDesign ist ein Layoutprogramm, mit welchem man komplexe Daten wie Broschüren, Faltblätter, Kataloge oder Plakate problemlos erstellen kann. Hierbei erleichtern entsprechende Funktionen die Formatierung und Erstellung der Druckdaten.
Adobe Photoshop ist ein Bildbearbeitungsprogramm, mit welchem man Bilder für den Druck vorbereitet. Durch entsprechende Funktionen lassen sich Farbraumveränderungen, Auflösung und Bildkorrekturen problemlos durchführen.
Freehand ist wie Adobe Illustrator ein vektorbasiertes Grafikprogramm.
CorelDraw ist ein für Windows-Systeme erstelltes Grafikprogramm. Dieses steht in direkter Konkurrenz zu Adobe Illustrator.
TIPP: Sollten Sie über keines dieser Programme verfügen, können Sie mit kostenlosen Programmen wie GIMP oder Scribus ebenfalls alle notwendigen Einstellungen für ein druckfähiges Dateiformat generieren.